☰ Menu

Trauersprüche

Tod und Vergänglichkeit

  1. Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

  1. Ein erfülltes Leben hat sich vollendet.

  1. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.

  1. Bedenke stets, dass alles vergänglich ist;
    dann wirst Du im Glück nicht so friedlich
    und im Leid nicht so traurig sein.
    (Sokrates)

  1. O Herr, gib jedem seinen eigenen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not. (Rainer M. Rilke)

  1. Alles hat seine Zeit.
    Es gibt eine Zeit der Stille,
    eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
    aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

  1. Im Jubel ernten,
    die mit Tränen säen,
    im Lichte stehen,
    die noch trauernd sind.

  1. Gekämpft, gehofft und doch verloren.

  1. Gelöst von allen Freuden,
    doch auch befreit von allem Leid.

  1. Geht nun hin und grabt mein Grab,
    denn ich bin des Wanderns müde.

  1. Ich hab den Berg erstiegen,
    der euch noch Mühe macht,
    drum weinet nicht ihr Lieben,
    ich hab’s vollbracht.

  1. Dich leiden sehen und nicht helfen können,
    war schlimmer als der Tod.

  1. Abschied nehmen ist schwer,
    Erlösung eine Gnade.

  1. Die Todesstunde schlug so früh,
    doch Gott der Herr bestimmte sie.

  1. Als die Kraft zu Ende ging,
    war’s kein Sterben, war’s Erlösung.

  1. Der Kampf des Lebens ist zu Ende.
    Du bist erlöst vom Erdenschmerz.
    Es ruhen still Deine Hände
    und stille steht Dein liebes Herz.

Tote bleiben bei uns / Spuren / Erinnerung

  1. Von der Erde gegangen,
    im Herzen geblieben.

  1. Du bist von uns gegangen,
    Aber nicht aus unseren Herzen.

  1. Wenn du an mich denkst,
    erinnere dich an die Stunde,
    in welcher du mich am liebsten hattest.
    (Rainer M. Rilke)

  1. Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
    aus dem wir nicht vertrieben werden können.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  1. Niemals geht man so ganz,
    irgendwas von dir bleibt hier
    es hat seinen Platz immer bei mir.
    (Trude Herr)

  1. Wer im Gedächtnis seiner Lieben liebt,
    der ist nicht tot, der ist nur fern;
    tut ist nur, wer vergessen wird.
    (Immanuel Kant)

  1. Du warst mein Papa,
    Papa, ich vergess dich nicht.
    Wenn mein Glücksstern sinkt,
    nichts mehr gelingt,
    seh ich im Nebel dein Gesicht.
    (Trude Herr)

  1. In unseren Herzen bist Du und bleibst Du,
    so lange wir leben; Lebendig, kraftvoll,
    liebenswert und stark.
    Uns kann der Tod nicht von dir trennen.
    In unseren Herzen wirst du immer weiterleben.

  1. Niemals wirst Du ganz gehen.
    In unseren Herzen wirst Du
    Immer einen Platz haben
    und dadurch weiterleben.

  1. Du hast gesorgt, du hast geschafft,
    bis dir die Krankheit nahm die Kraft.
    Schmerzlich war’s vor dir zu stehen,
    dem Leiden hilflos zuzusehen.
    Nun ruhe aus in Gottes Hand
    ruh‘ in Frieden und hab‘ dank.

  1. Du warst zu jung, du starbst zu früh,
    wer dich gekannt, vergisst dich nie.

  1. Ein gutes Mutterherz hat aufgehört zu schlagen,
    zwei nimmermüde Hände ruh’n.
    Schlumm’re sanft in Himmels Frieden,liebe, gute Mutter du,
    für dein Wirken hier hienieden,
    geb‘ dir Gott die ew’ge Ruh‘.

  1. Ein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen.

  1. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
    der ist nicht tot, der ist nur fern.
    (Immanuel Kant)

Liebe

  1. Geliebt und unvergessen!

  1. Der Herr gibt’s, der Herr nimmt’s;
    was bleibt ist die Liebe.

  1. Die Liebe jedoch, sie hört niemals auf.
    (1. Korinther 13,8)

  1. Die Liebe hemmt nichts;
    sie kennt nicht Tür noch Riegel.
    Und dringt durch alles sich;
    Sie ist ohn‘ Anbeginn,
    schlug ewig ihre Flügel.
    Und schlägt sie ewiglich.
    (Matthias Claudius)

  1. Das einzige Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
    die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.
    (Albert Schweitzer)

  1. Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,
    und die Brücke zwischen ihnen ist
    die Liebe, das einzig Bleibende,
    der einzige Sinn.
    (Thornton Wilder)

  1. Glücklich ist der Mensch,
    der den Zusammenhang mit allem Lebendigen fühlt
    und deshalb die Menschen und das Leben liebt.

  1. Größeres wolltest auch du. Aber die Liebe zwingt all uns nieder.
    Das Leid beuget gewaltiger.
    Doch es kehrt nicht umsonst unsern Bogen,
    woher er kommt.
    (Friedrich Hölderlin)

  1. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,
    ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
    hat sein Leben einen Sinn gehabt.

  1. Die Liebe endet nimmer!

  1. Gott ist die Liebe.
    Und wer in der Liebe bleibt,
    der bleibt in Gott und Gott in ihm.
    (1. Joh. 4, 16)

  1. Alle eure Dinge lasset in Liebe geschehen.

  1. Das Liebste was wir hatten, ist von uns gegangen.

  1. Du hast gelebt, gesorgt, gewacht,
    getreulich für die Deinen und manches Opfer dargebracht,
    für die, die um dich weinen.

  1. Nicht das Freuen, nicht das Leiden,
    stellt den Wert des Menschen dar.
    Immer nur wird das entscheiden,
    was der Mensch dem Menschen war.

  1. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
    der ist nicht tot, der ist nur fern.

Hoffnung auf ein Wiedersehen

  1. Nicht verloren, nur vorangegangen!
    (Michelangelo)

  1. Trennung ist unser Los,
    Wiedersehen unsere Hoffnung.

  1. Ganz weit draußen, am Ende des Regenbogens,
    werden wir uns wiedersehen!

  1. Wir werden uns wiedersehen
    und unser Herz wird sich freuen
    und unsere Freude wird ewig dauern.

  1. Trennung kann man den Tod wohl nennen,
    denn wer weiß, wohin wir gehen.
    Tod ist nur ein Kurzes Trennen
    auf ein ew’ges Wiedersehen
    (Joseph von Eichendorff)

Ewiges Leben / Friede und Licht

  1. Ihr, die ihr mich geliebt habt, seht nicht
    auf das Leben, das ich beendet habe,
    sondern auf das, welches ich beginne.
    (Augustinus)

  1. Er ist nun frei,
    und unsere Tränen
    wünschen ihm Glück.
    (J. W. v. Goethe)

  1. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande,
    als flöge sie nach Haus.
    (J. v. Eichendorff)

  1. Der Tod ist das Tor zum ewigen Leben.

  1. Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt. (Romano Guardini)

  1. Ihr seid zwar jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen und eure Traurigkeit wird in Freude verwandelt werden.
    (Joh. 16, 16-22)

  1. Wechselnde Pfade, Schatten und Licht,
    Alles ist Gnade, fürchte dich nicht.

Leben / Lebensweg / Lebenskampf / Ausruhen

  1. Ich habe einen langen Tag hinter mir.
    Ich habe gekämpft und habe nicht verloren
    Ich habe gekämpft und habe nicht gesiegt.
    Jetzt möchte ich ausruhen in deinen Armen.

  1. O Leben, wie bist du schnelle,
    o Leben, wie bist du schön.
    (J. v. Eichendorff)

  1. Wer treu gewirkt,
    bis ihm die Kraft gebricht,
    und liebend stirbt,
    ach, den vergisst man auch im Tode nicht.

  1. Es war kein Sterben,
    es war Erlösung.

  1. Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
    in dem Du einst so froh geschafft,
    siehst die Blumen nicht mehr blühen,
    weil dir der Tod nahm alle Kraft.
    Schlaf‘ nun in Frieden, ruhe sanft
    und hab‘ für alles vielen Dank.

  1. Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen,
    ist voll Trauer unser Herz;
    dich leiden sehen und nicht helfen können,
    das war der größte Schmerz.
    Gehofft, gekämpft und doch verloren.

  1. Alles, was uns in unserem Leben
    auferlegt wird, hat einen Sinn,
    auch, wenn es der Verstand
    oft nicht begreift.

  1. Ausgelitten hab‘ ich nun,
    bin am frohen Ziele.
    Von den Leiden auszuruhn‘,
    die ich nicht mehr fühle.

  1. Das Leben, und ist es auch
    Müh‘ und Arbeit gewesen,
    so ist es doch schön gewesen.

  1. Dein ganzes Leben war nur Schaffen,
    warst jedem immer hilfsbereit.
    Du konntest bessere Tage haben,
    doch dazu nahmst Du Dir nie Zeit.

  1. Ein Leben voll Höhen und Tiefen hat sich vollendet.

  1. Ein Leben voll Güte und Fürsorge ging zu Ende.

  1. Es kann vor Nacht leicht anderes werden,
    als es am frühen Morgen war.

  1. Schlicht und einfach war dein Leben,
    treu und fleißig deine Hand,
    Friede sei dir nun gegeben,
    ruhe sanft und habe Dank.

  1. Nur Arbeit war Dein Leben.
    Nie dachtest du an dich.
    Nur wer dich gekannt,
    weiß was wir verloren.

  1. Schon lange drohten dunkle Schatten.
    Dass du bald würdest von uns gehen.
    Wir danken dir, dass wir dich hatten,
    dein Bild wird immer vor uns stehen.

  1. Wir gingen zusammen im Sonnenschein,
    wir gingen in Sturm und Regen,
    doch niemals ging einer von uns allein,
    auf unseren Lebenswegen.

Ende und Neubeginn / hier und dort

  1. Ubi caritas et amor –
    Ubi caritas Deus ibi est.
    (Gesang aus Taizé)

  1. Im Nebel ruhet noch die Welt,
    noch träumen Wald und Wiesen;
    bald siehst Du wenn der Schleier fällt,
    den blauen Himmel unverstellt,
    herbstkräftig die gedämpfte Welt
    im warmen Golde fließen.
    (Eduard Mörike)

  1. Ein neuer Himmel, eine neue Erde,
    Neue Menschen, neues Land,
    ein neuer Geist, eine neue Sicht –
    die den Tod durchbricht.

  1. Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen.

  1. Ein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen.

  1. Leg‘ alles still in Gottes ewige Hände,
    das Glück, das Leid,
    den Anfang und das Ende.

  1. Ein erfülltes Leben
    ist zu Ende gegangen.

  1. Unsere Hoffnung bezwingt den bleichen Tod.Wir sehen schon das Gold des Sieges, des Frieden.Wir träumen das Leben, das ewig währt bei Dir, weil Du unser Gott bist.

  1. In der Mitte der Nacht liegt der Anfang eines neuen Tages und ihrer dunklen Erde blüht die Hoffnung.

  1. Tröste dich, die Stunden eilen,
    und was all‘ dich drücken mag,
    auch das Schlimmste kann nicht weilen.
    Und es kommt ein anderer Tag.
    (Theodor Fontane)

Vor Gott und Christus

  1. Herr, dein Wille geschehe.

  1. Meine Zeit steht in Deinen Händen.
    (Psalm 31, 16)

  1. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt,
    und sieh dir andere an: es ist in allen.
    Und doch ist da einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in deinen Händen hält.
    (Rainer M. Rilke)

  1. Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
    ein flücht’ger Gast im Erdenland;
    Woher? Wohin?
    Wir wissen nur,
    Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
    (Ludwig Uhland)

  1. Meine Kräfte sind zu Ende;
    nimm mich, Herr, in deine Hände.

  1. Bin aus Deinem Mosaik ein Stein,
    wirst mich an die rechte Stelle legen;
    in deinen Händen bette ich mich ein.
    (Edith Stein)

  1. Der Herr ist mein Hirte,
    mir wird nicht mangeln.
    Muss ich auch wandern in
    finsterer Schlucht,
    ich fürchte kein Unheil,
    denn du bist bei mir.
    (Psalm 23)

  1. Über der Vielfalt der Zeit
    steht ein ewiger Gott,
    dessen Weisheit uns führt,
    dessen Stärke uns schützt,
    dessen Liebe uns erhält.
    (Martin Luther King)

  1. Derr Herr ist mit mir,
    darum fürchte ich mich nicht.
    (Psalm 118, 6)

  1. Der Mensch lebt und besteht
    nur eine kurze Zeit;
    und alle Welt vergeht
    mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur Einer ewig
    und an allen Enden,
    und wir in seinen Händen.

  1. Bleibe bei mir Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt.

  1. Auf dich, o Herr, habe ich vertraut.
    Du lässt mich nicht zuschanden werden,
    in Ewigkeit.
    (Te Deum)

  1. Auferstehung ist unser Glaube,
    Wiedersehen unsere Hoffnung,
    Gedenken unsere Liebe.

  1. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
    Gottes Hand geleite mein Leben.
    In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück, ihm sei Lob und Dank in Ewigkeit.

  1. Befiehl dem Herrn deine Wege
    und hoffe auf ihn,
    er wird’s wohl machen.
    (Psalm 37, 5)

  1. Der Menschen Tage sind wie Gras,
    er blüht wie die Blume des Feldes.
    Fährt der Wind darüber, ist sie dahin.
    Doch die Huld des Herrn währt
    immer und ewig.

  1. Denn unruhig ist unser Herz,
    bis es ruht in Dir.

  1. Der Herr ist mein Hirte,
    mir wird nichts mangeln.

  1. Der Herr ist mein Licht und Heil.

 
Vor Gott und Christus

  1. Der Herr ist unser Friede,
    Bei ihm sind wir geborgen.
    (Psalm 122)

  1. Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst;
    Ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
    du bist mein.

  1. Die Todesstunde schlug so früh,
    doch Gott der Herr bestimmte sie.

  1. Gott ist die Liebe
    Und wer in der Liebe bleibt,
    der bleibt in Gott
    und Gott in ihm.

  1. Gott ist mein Fels,
    meine Hilfe und mein Schutz,
    dass ich nicht fallen werde.
    (Psalm 62, 7)

  1. Gott suchen ist das Leben,
    Gott finden ist das Sterben,
    Gott besitzen ist die Ewigkeit.
    (Franz von Sales)

  1. Halte mich nicht auf, der Herr hat Gnade
    Zu meiner Reise gegeben.
    Lass mich, dass ich zu meinem Herren ziehe.

  1. Herr, auf dich vertraue ich,
    in Deine Hände lege ich mein Leben.

  1. Herr, ich habe meinen Lauf vollendet,
    gib mir nun den ewigen Frieden.

  1. Herr, in deine Hände
    Sei Anfang und Ende,
    Sei alles gelegt.

  1. Ich bin die Auferstehung und das Leben.
    Wer an mich glaubt, der wird leben
    Ob er gleich stürbe; und wer da lebet
    Und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben.
    (Joh. 11, 25f)

  1. Ich bin gewiss, dass weder
    Tod noch Leben
    uns scheiden kann
    von der Liebe Gottes.
    (Rö. 8, 38f)

  1. In Deine Hände befehle ich meinen Geist,
    Du hast mich erlöset, Herr, du treuer Gott.
    (Psalm 31, 6)

  1. Lasst uns dankbar sein; dass sie unser war.
    Denn wer für Gott lebt, kehrt heim zum Herrn. Und bleibt in der Familie.
    (St. Augustinus)

  1. Leg alles still in Gottes Hände,
    das Glück, das Leid,
    den Anfang und das Ende.

  1. Meine Hilfe kommt von dem Herrn,
    Der Himmel und Erde gemacht hat.
    (Psalm 121, 2)

  1. Selig sind, die reines Herzens sind;
    Denn sie werden Gott schauen.
    (Matthäus 5, 8)

  1. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist, Du hast mich erlöset, Herr,
    Du treuer Gott.
    (Psalm 31, 6)

  1. Herr, so nimm nun meine Hände
    und führe mich durchs dunkle Tal
    zu Dir ins ewige Licht.

Abschied und Trauer

  1. Wir trauern, dass wir ihn verloren haben.
    Aber wir sind dankbar, dass er bei uns war.
  1. Leuchtende Tage –
    Nicht weinen, wenn sie vorüber,
    lächeln, dass sie gewesen.

  1. Es ist so schwer,
    wenn sich der Mutter Augen schließen,
    zwei Hände ruh’n,
    die stets so treu geschafft.

  1. Du hast gesorgt, Du hast geschafft
    Bis die die Krankheit nahm die Kraft,
    schlicht war Dein Leben,
    treu und fleißig Deine Hand,
    immer helfend war Dein Streben,
    schlafe ruhig und habe Dank.
  1. Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
    Und streut immerfort Blumenstaub,
    den wir atmen, herüber;
    auch noch im kommendsten Winter
    atmen wir Abschied.
    (Rainer M. Rilke)

  1. Man sieht nur mit dem Herzen gut.
    Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
    (De Saint-Exupery)

  1. Was du im Leben hast gegeben,
    dafür ist jeder Dank zu klein,
    du hast gesorgt für Deine Lieben,
    von früh bis spät; tagaus, tagein.
    Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

    Du wolltest doch so gern noch bei uns sein,
    schwer ist es diesen Schmerz zu tragen,
    denn ohne Dich wird vieles anders sein.

  1. Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist,
    Abschied zu nehmen von Menschen,
    Gewohnheiten, sich selbst.
    Irgendwann plötzlich heißt es, damit
    umzugehen, ihn auszuhalten, anzunehmen,
    diesen Schmerz des Sterbens,
    dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.